Zuhause eingeflogen
Die letzte Etappe unserer Sardinien-Reise war nochmal ein ziemlicher Ritt. Als wir unsere Reise planten, waren wir unsicher ob sich die weiten Strecken mit dem Auto wirklich lohnen. Gerade weil das lange Fahren für die Kinder zur Belastung werden kann.
Jetzt, mehr als 3000 Kilometer später wissen wir: Sie haben sich gelohnt! Unsere Stops in der Schweiz, in Genua, bei den Fährüberfahrten und zuletzt in Tirol haben wir alle als sehr bereichernd erlebt. Ob es nun die neuen Eindrücke waren, die intensive gemeinsame Zeit oder vielleicht auch beides – wir fühlen uns mental tiefenentspannt.
Heuer ist alles später
Vor ziemlich genau sechs Jahren waren Katja und ich das letzte Mal im Ötztal. Damals noch zu zweit. Und wenn wir heute durch Sölden fahren, schweifen unsere Gedanken zurück ins Jahr 2013. Katja arbeitete in Mannheim, ich hatte gerade das Studium in Erfurt abgeschlossen. Der Fernbeziehung und dem ständigen Pendeln waren wir längst überdrüssig.
Auch damals fuhren wir gerade durchs Ötztal als Katjas Telefon klingelte und die Personalerin der AOK Gera sie zum Vorstellungsgespräch einlud. Wir besorgten ein passendes Outfit, übten stundenlang Bewerbungsgespräche und verkürzten unseren Aufenthalt um nach Gera zu fahren.


